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Our house, in the middle of our street.
Wir schreiben also den 11.11.2011 und beschreiben den Besuch des gleichnamigen Events. Das Gefühl der Überraschung im Bauch und das Bier in der Hand. Wir wussten nicht, wohin wir auf dem Weg waren, denn die einzigen Infos, die wir hatten, waren: „Bringt Bier mit, ich stelle Fotos aus, grüne Luftmatratze und zieht euch warm an, es könnte kalt werden.“ Dennoch liefen wir durch die kalte Nacht, ohne das Ziel zu kennen. Doch dann erblickten wir es. Unter einer Laterne sammelte sich eine Menschentraube. Über ihnen hing eine grüne Luftmatratze. Wer kommt denn auf sowas?
Wir traten immer noch voller Ungewissheit darüber, was uns erwartet, in dieses gemütlich wirkende Haus. Ein Altbau mit vier Etagen voller Überraschungen, schmales Treppenhaus, hohe Decken, Stuck, grüne und altrosane Wände, 60er-Jahre Lampen provisorisch aufgehängt, Laub im Erdgeschoss und Bier gegen Spende. Einige Künstler kamen also auf die glorreiche Idee ein vor der Renovierung stehendes Haus für ihre perfiden Pläne zur Eroberung der Weltherrschaft zu nutzen. Das ganze tarnte sich als Ausstellung und war der Hammer! Eine provisorische Ausstellung auf engstem Raum. Engster Raum gefüllt mit kreativen Werken der Extraklasse. Junge Künstler füllten diese besondere Umgebung mit noch besondererereren Inhalt. Stimmungsvoll ausgeleuchtete Kreativität. Jeder Raum bot einen anderen Stil. Die Fotos gingen über Portraits aus Amerika über Landschaftsbilder und Handy-Fotos. Handy-Fotos? Ja hätte man es mir nicht erzählt, hätte ich es auch nicht gewusst. Die Portraits überzeugten durch ihre Aussagekraft. Es waren Portraits von Gesichtern, die tausend Bände erzählen. Ich könnte noch weiter beschreiben, doch Vielfalt ist schwer einzufangen.
Die Besucher spiegelten die Kunstwerke wieder. Die verschiedensten Menschen trafen sich an diesem Abend um diese Ausstellung zu genießen. Denn so zahlreiche Stile verarbeitet wurden, so zahlreich fanden sich auch verschiedene Menschen zusammen. Zur familiären Atmosphäre tat die Beleuchtung dann ihren Rest. Natürlich darf an so einem Abend die richtige musikalische Untermalung nicht fehlen. Im 3. Stock verstecke sich in einem der Räume eine junge Band, für die ich hoffe, dass ihre Nehmerqualitäten ausgeprägt sind, weil gegeben haben sie nicht gerade viel. Im 2. Stock wartete neben einem der Ausstellungsräume dafür ein DJ aufs feierwütige Publikum. Die Musik startete mit einem Mix aus entspannten Jazz-Klängen und ruhigen Beats und führte die Meute im Laufe der Zeit durch steigende Härte zur Ekstase. Was will man mehr? Ein altes Haus gefüllt mit vielen Menschen, welches hinter jeder Ecke mit einer neuen Überraschung auf einen wartet und von Musik durchdrungen wird. Und zu allem Überfluss gab es Bier gegen Spende. Ich weiß ich hab es schon mal erzählt, aber ES GAB BIER GEGEN SPENDE? Es ist also quasi so, dass ich Bier trinken darf mit dem einmaligen Gefühl, etwas Gutes getan zu haben?
Abschließend lässt sich sagen, es bestätigt sich wieder einmal, dass fast jede Entscheidung, die mit dem Satz „Ach, was solls?“ getroffen wurde, die richtige ist.
In the middle of our street, our house.
luv, probs n respect to rené omenzetter.
© Fotografie: Tobias Koop //
Text: Jan [at] Jansparadoxialworld ... KLICK HERE!
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Da wäre ich gern dabei gewesen. Die Bilder sind toll
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